Gebühren ja, aber sozial verträglich!
Das Modell der Juniorprofessur wurde vom BVG für verfassungswidrig erklärt, da das Bundesgesetz die Länderrechte verletze. Der Spitzenkandidat und Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Oliver Luksic erwartet, dass mit gleicher Begründung auch das Studiengebührenverbot der Bundesregierung fallen wird.
Juli-Chef Oliver Luksic fordert das Land und die Saar-Uni daher auf, nicht das Gerichtsurteil abzuwarten, sondern schon jetzt mit der Ausgestaltung von Studiengebühren zu beginnen. „Universitätspräsidentin Wintermantel und Kultusminister Schreier sollten nicht bis zum Gerichtsurteil untätig bleiben, sondern sich schnellstens mit der Ausgestaltung von Studiengebühren befassen. Es kann nicht sein, dass die Landesregierung die Verantwortung zur Uni delegiert und die Uni scheinbar weder grundsätzlich über Gebühren entschieden hat, geschweige denn über die Ausgestaltung nachgedacht hat. Es muss sichergestellt werden, dass die Gebühren über Verträge bei den Hochschulen verbleiben. Stipendienstrukturen müssen schnellstmöglich aufgebaut und Studiengebühren nachgelagert erhoben werden. Gebührenzahler müssen Darlehen erhalten. Dieses solle nur zurückbezahlt werden, wenn der Student später im Beruf Fuß fasst. Nur so werden junge Menschen nicht davon abgehalten, ein Studium zu beginnen. Nur wenn jetzt gehandelt wird kann ein späteres Chaos bei der Gebührenerhebung mit negativen Folgen für die Studenten und die Uni verhindert werden.“







